Mediaval-Bote

Nachrichten vom Goldberg

Workshops auf dem Mediaval

Die Workshop-Crew

Viele von Euch haben schon einen oder mehrere Workshops besucht. Daher ist es wohl an der Zeit, die Arbeit, die hinter diesem Angebot steckt, etwas näher zu beleuchten. Seit 2009 werden auf dem Festival-Mediaval Workshops angeboten. Damals war Christian Müller der zuständige Helfer, seit 2010 übernahm er das Management dafür als Orga. Er arbeitet neben seinem Beruf für diesem Bereich 11 Monate im Jahr. Unterstützt wird er von zwei Mitarbeitern: Martin Gerlach hatte früher die Campingplatzleitung inne, nach einer einjährigen Pause kam er dann zu Christian und ist jetzt das vierte Mal bei den Workshops dabei. Astrid Wergen komplettiert das Team seit 2016.
Jedes Jahr gab und gibt es Veränderungen und Verbesserungen. Nichts ist statisch, alles ist im Fluss. Trotzdem muss die Struktur passen und funktionieren, sonst gäbe es keine Workshops.
Christian wählt die Themen aus, sucht die Referenten dafür. Wenn sich mehrere anbieten, trifft er die Auswahl. Er macht die Beschreibungen, pflegt den Punkt auf der Homepage des Festivals. Er erstellt einen Kostenplan. Die Abrechnungen mit den Referenten, die Honorarauszahlungen und die gesamte Buchführung gehört ebenso dazu. Dafür hat er ein eigenes System entwickelt.
Auch die Abrechnungen mit den Kursteilnehmern obliegt ihm. Diese wurde vor drei Jahren verändert. Die angemeldeten Teilnehmer holen sich bei der Crew Münzen und übergeben sie bei der Teilnahme ihrem Referenten. Er oder sie bringt sie zur Abrechnung mit und bekommt dann das Geld für die tatsächliche Anzahl an Besuchern. So ist sichergestellt, dass sich niemand umsonst in einen Workshop einschummeln kann und es vereinfacht die Abrechnung sowohl für den Referenten als auch für Christian.
Übrigens ist bei einer Vorortanmeldung seit 2016 EC-Zahlung möglich.
Die Workshops waren früher auf dem gesamten Gelände verteilt. Dies brachte die Schwierigkeit mit sich, dass Christian Müller nie den Überblick hatte, ob sie tatsächlich stattfanden und wie viele Teilnehmer sie faktisch hatten. Er diskutierte dieses Problem mit Bläcky und verlegte im Jahr 2013 das komplette Programm hinauf in das heutige Workshop-Areal. Dort ist er überall gleich vor Ort und hat so Kenntnis von den Abläufen.
2014 wurde dann alles überdacht, das heißt jeder Workshop findet entweder in einem Pavillon oder in dem Kriegerdenkmal statt und man ist somit vor Regen sicher. Pro Festival liefen und laufen um die 40 Workshops aus ungefähr 15 bis 20 Themenbereichen. Zwischen den einzelnen Veranstaltungen ist immer eine volle Stunde Pause, damit der Abbau und Aufbau der Folgeveranstaltung in Ruhe geschehen kann.
Die Workshops dauern mittlerweile einheitlich 90 Minuten.
Die Themen sind außerordentlich vielfältig. Von handwerklichen Kursen, mittelalterlichen Kampftechniken, Einführung in die Handhabung verschiedenster Instrumente, Anleitungen zum Schreiben von Geschichten und Büchern, zaubern bis hin zu historischen Tänzen ist alles geboten.
Die Angebote ist unverzichtbarer Bestandteil des Festivalprogramms und sind nicht mehr wegzudenken.

Elkesch

Pyrates

Pyrates! Das sind vier musizierende Bukkaniere, von der Küste Hollands aus in See gestochen, um die Häfen der Sieben Weltmeere unsicher zu machen! Eine berüchtigte Truppe akustischer Freibeuter, die ihre ganz eigene seeräuberische Folklore schon so mancher Landratte oder altem Seebären um die Ohren gehauen haben. Vier verquere Vollmatrosen, bewaffnet mit Gitarre, Bass, Schlagzeug und Geige, die allein schon mit ihrer historisch-seemännischen Gewandung für das gewisse “Arrrr” sorgen... Pyrates! beherrschen unzählige bekannte Folk-Songs aus der Zeit der glorreichen Großsegler, angefangen bei Shanties und schlüpfrigen Balladen über Tanzstücke und irisches Liedgut, sowie natürlich auch ganz “arrr”-capella. Durch Spielfreude und Witz verstehen es die vier Piraten, das Publikum mitzureißen und in die Show einzubeziehen, so dass schon nach kurzer Zeit die Massen am Singen, Schunkeln und Tanzen sind.

Rhea

Schäferei Frank

Schäferei Schäferei Frank

Die Schäferei gibt es seit 1996. Entstanden ist sie aus einer Hobby-Schafhaltung mit sechs Schafen. Die Familie hat die Zucht der Coburger Fuchsschafe, die damals eine gefährdete Rasse waren, weiter geführt und daraus hat sich der Betrieb entwickelt. Die Schäferei vermarktet Produkte aus der Wolle der Coburger Fuchsschafe und mittlerweile auch vermehrt von anderen Rassen wie zum Beispiel den Bergschafen oder dem Gotlandschaf. Verkauft wird Kleidung: von der Socke, über Pullover, Hausschuhe, bis hin zu Capes und Umhängen ist alles dabei. Zudem noch Produkte aus Schafsmilch: Shampoo, Duschgel, Seifen. Alles, was man zur Körperpflege benötigt. Natürlich auch Strickwolle, Filzschnüre und Filzwolle. Und Felle. Schlaffelle mit kurzen Haaren und langhaarige zum Umhängen, drauflegen, zur Deko… Die Felle sind alle hochwertig, unbedenklich gegerbt und, wie alle anderen Produkte, ökozertifiziert. Der gesamte Betrieb, die Schäferei, ist ökozertifiziert. Das bedeutet, unter anderem die Schafe bekommen Futter von heimischen Wiesen. Die Schäferei ist zu finden auf Mittelaltermärkten, Bauernmärkten in der Region und im Winter auf den klassischen Weihnachtsmärkten. Zudem betreibt die Schäferei einen Hofladen. Dort wird alle Jahre ein kleiner, gemütlicher Weihnachtsmarkt, die Hofweihnacht, mit Handwerk, schöner Musik und gutem Essen geboten. Der Hofladen ist dazu natürlich auch geöffnet. Neben dem vor Ort Einkauf kann man das gesamte Sortiment auch online beziehen. Eine Besonderheit der Schäferei ist zu erwähnen. Sie verfügt über eine Gewandschneiderin, welche sich zudem Kürschnerin nennen darf. Somit kann man sich in der Schäferei Umhänge, Capes, Fellkrägen und noch vieles mehr aus den Wunschmaterialien nach eigenen Vorstellungen schneidern lassen.
Die Schäferei bietet zudem Workshops zum Thema filzen und spinnen an. Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Dazu gehört natürlich auch eine Schäfereibesichtigung.

Elkesch

Kloster zu Wellerthal

Das Kloster

Im Gespräch mit Michael, der den Prior des Klosters zu Wellerthal gibt, erfuhr ich, dass dieses Lager keinerlei historischen oder ernsten Hintergrund hat. Die Leute, die es betreiben, machen es nur aus - Spaß!
Das Ambiente passt - das Lager wirkt sehr authentisch. Das achte Mal nimmt die 12-köpfige Freundesgruppe am Festival-Mediaval teil. Sie besuchen mit ihrem Kloster auch kein anderes mittelalterliches Event. Sie wirken exklusiv auf dem Goldberg.
Sie bewirten die Gäste mit einem selbst gemachten weinhaltigen Erfrischungsgetränk, sprechen die Menschen an und führen Gespräche mit ihnen. Sie sprechen jeden an, wie es sich für Klosterbrüder gehört, egal, ob sie die Leute kennen oder nicht. Viele Besucher des Festivals lenken zu Beginn ihrer Zeit auf dem Goldberg ihre Schritte zunächst ins Kloster. Es macht gute Laune, zuzusehen, wie die falschen Klosterbrüder agieren. Sie führen das Leben von früher vor, kochen, essen, schlafen und leben hier, wie es sich für ein Lagerleben gehört. Zudem sorgen sie für Kurzweil: Sie machen einen Fackelumzug mit der Pestleiche. Und morgens gehen sie die Teerunde. Sie teilen dabei den Schädelpeintee aus. Dieser vertreibt den Schädelpein des gestrigen Abends und beugt Neuem vor, so dass man abends zwei - was auch immer - mehr trinken kann. Diese Runde findet täglich statt, außer die Klosterbrüder sind zu kaputt dazu. Was aber nur sehr, sehr selten in der Vergangenheit vorkam.
Die Fußwaschung gehört ebenso zum Repertoire. Hierbei schnappen sich die Klosterbrüder einen Besucher oder eine Besucherin und waschen ihm oder ihr, so es die Person zulässt, die Füße. Das ist sehr schön anzuschauen.
Vor einigen Jahren ging das Kloster zu Wellerthal durch die Presse und alle regionalen Fernsehsender berichteten über sie. Grund dafür war der Diebstahl ihrer Pestleiche, die sie liebevoll Jimmy nennen. Plötzlich war sie weg. Über die Orga erfuhren sie, dass sie sich auf der Polizeiwache befand. Jemand hatte sie an ein Ortsschild gehängt und früh fand sie eine junge Frau auf dem Weg zur Arbeit. Diese arme Person wäre vor Schreck fast in den Straßengraben gefahren, denn Jimmy wirkt auf den ersten und zweiten Blick ziemlich echt. Die Klosterbrüder konnten ihn wohlbehalten wieder abholen.
Abschließend noch ein Hinweis: der Überschuss, den das Kloster über die Spendeneinnahmen erwirtschaftet, kommt jedes Jahr einer anderen lokalen sozialen Einrichtung zu gute. So kann man beim Kloster zu Wellerthal nicht nur Spaß haben, sondern auch Gutes tun.

Elkesch

Interview: Schandmaul

Mit gleich zwei Auftritten erfreut uns Schandmaul in diesem Jahr beim Festival-Mediaval. Man kann sehr gespannt sein was die „Gröbenzeller“ sich da ausgedacht haben. Da wir ja von Natur auf neugierig sind haben wir den Gitarristen der Band Martin „Ducky“ Duckstein etwas auf den Zahn gefühlt.
Heuer ist Euer zweiter Besuch beim Festival-Mediaval. Wie ist denn die Stimmungslage bei Schandmaul nachdem der erste Auftritt ja für einigen Wirbel gesorgt hat? Die Stimmung ist super. War sie beim ersten Mal übrigens auch, da gab es schlichtweg ein paar kleine Missverständnisse, die aber längst aus der Welt geschafft sind.
Ihr hattet ja in den letzten Monaten einiges an Auf und Abs- zu überstehen. Das ging mit Anna-Katharinas Ausstieg los und dann kamen doch einige krankheitsbedingte Konzertabsagen hinzu. Gerade letzteres stelle ich mir immer als Waterloo für eine Liveband, wie Euch vor. Ist das so?
Ja, das ist so, zumal, wenn du dich gerade auf der Tour zum neuen Album befindest. Das ist dann wie eine Veröffentlichung unter Ausschluss der Öffentlichkeit… Neben dem Ausstieg von Anna fiel in diese Zeit auch der Tod unseres Freundes und Internetbeauftragten Andreas Kestenus, der sämtliche Passwörter mit ins Grab nahm. Das war schon echt sehr viel Mist auf einem Haufen.
Ihr habt zuletzt in Wacken vor einer unfassbar großen Menschenmenge gespielt und besonders Euere Interaktionsspiele mit dem Publikum waren der Wahnsinn (da freu ich mich auch in Selb besonders drauf, das Publikum ist ja genauso begeisterungsfähig). Du hast das ja während des Konzertes sogar mit dem Tablet aufgenommen. Wie lang braucht man denn nach so einem Konzert oder nach so einen Festivalauftritt, wie auch z.B. in Selb wieder in der Realität anzukommen?
Da brauche ich exakt bis zu dem Moment, wo ich wieder zuhause bin und mit meinem Hund meine Waldrunde laufe. Das ist dann meist am nächsten Tag. Wir sind durch solche Dinge nie abgehoben.
Schandmaul sind ja immer für eine wunderschöne, ans Herz gehende Ballade gut. Ihr scheut Euch aber auch nicht den Mund aufzumachen, wie zum Beispiel bei einem Song wie „Bunt und nicht Braun“. Schreit nicht gerade die momentane Situation auf der Welt und in Deutschland nach mehr Songs dieses Kalibers?
Das (aktuelle) Leben ist immer auch Inspirationsquelle. "Bunt und nicht braun“ ist aber auch entstanden, weil unsere Plattformen immer wieder für rechte Propaganda missbraucht wurden. Hier war es also wichtig zu zeigen, dass man Deutsch singen kann, ohne deswegen rechtsgesinnt zu sein. Trotzdem sehen wir uns eigentlich nicht als politische Band, wissen aber sehr wohl, dass wir eine Meinung haben, die auch wahrgenommen wird.
Wir müssen mal über das 20-Jährige reden, dass ihr am 16.11 in der Kölner Lanxess Arena zusammen mit Fiddlers Green und Ganaim feiert. Was ist denn neben einer DVD-Aufnahme noch so alles geplant. Denn sicher wird auch der eine oder andere Festival-Mediaval-Besucher Lust haben da zu kommen.
Es wird keine DVD geben, da neben dem Tonträgermarkt auch der DVD-Markt völlig eingebrochen ist. Wir werden aber alle Audiospuren mitschneiden und trotzdem ein paar Kameras laufen lassen. Mal sehen… Zudem haben wir sehr viele Gäste bei uns auf der Bühne. Fiddler‘s Green spielen eine komplette Supportshow. Dann werden uns ein paar liebe Kollegen auf der Bühne unterstützen, z.B. von Saltatio Mortis, Versengold, Russkaja, Tommy Krappweis, Ganaim, Subway to Sally, Letzte Instanz… Am nächsten Tag ist dann noch große Party im E-Werk. Ranhalten, die Karten werden langsam knapp!
Apropos Köln. An dem Tag sind 2 Eurer 3 Anna-Ersatzmusiker vor Ort. Hört man da mal beide gemeinsam und soll das eigentlich ein Dauerzustand bleiben oder gibt es demnächst wieder ein festes Mitglied mehr bei Schandmaul.
Es sind sogar alle 3 vor Ort! Tobi, Saskia und Ally. Ally und Saskia werden den Hauptteil des Abends bestreiten. Abwechselnd und teilweise gemeinsam (Geige und Leier).
Es wird so kein Dauerzustand bleiben, dazu wird es bald mehr geben...
Wie schafft man es nach 20 Jahren sich noch immer so gut zu verstehen, wie so ein altes Ehepaar, oder täuscht der Eindruck? Standet ihr sogar schon mal vor der Entscheidung alles hinzuschmeißen?
Wir sind beste Freunde und Arbeitskollegen. 20 Jahre schweißen zusammen. Außerdem ist diese Band unser Lebenswerk, das schmeißt man nicht leichtfertig hin. Das gibt man auch nicht kampflos auf wie in oben (Frage 2) geschilderter Situation.
Ihr arbeitet ja auch am Leuchtfeuer-Nachfolger. Kannst und darfst Du dazu schon etwas sagen?
Das Album ist fertig aufgenommen und gemischt. Eigentlich wollten wir es zum 20sten Jubiläum in Köln rausbringen, haben uns aber dagegen entschieden. Wir wollen noch entspannt Fotos machen und Videos drehen und nicht zu unserer Geburtstagsfeier auf dem Zahnfleisch daherkommen. Also eins nach dem anderen. Artus (so wird es heißen) erscheint im Sommer nächstes Jahr und wird ein geiles Album!
Oft haben Bands ja einen Hauptsongschreiber. Bei Euch ist das glaub ich ziemlich anders, entsprechend unterschiedlich klingen die Songs. Ist das Segen und Fluch? Oft haben die Fans mit einer großen musikalischen Bandbreite ja so ihre Probleme?
Das ist Fluch und Segen. Fluch, wenn dadurch ein roter Faden verloren geht, wenn man nicht aufpasst, Segen, weil irgendjemanden immer die Muse küsst und man nie blank dasteht und sich etwas aus den Fingern saugen muss.
Mal eine Frage zum Musiker Duckstein, ein Landei und Pferdefan, wenn ich richtig informiert bin. Was hörst Du denn selbst gern für Musik, hast Du ein Vorbild/Idol und wie kann man sich dein Leben abseits der großen Bühne vorstellen?
Ich höre alles außer Elektro. Von Reinhard Mey bis ACDC. Abseits der Bühne mache ich hauptsächlich unsere Facebookseite und beantworte hier die Fanmails. Ansonsten habe ich eine Leidenschaft für die Huforthopädie und ab und an kommt ein interessanter Fall um die Ecke, wo ich nicht nein sagen kann. Überhaupt bin ich gerne draußen in der Natur, lebe auf einem kleinen alten Bauernhof mit allerlei Tieren und meiner Familie. Privat brauche ich keinen Trubel.
Kommen wir noch mal aufs Festival Mediaval zu sprechen. Ich geh davon aus, du bist mit Familie und Camper vor Ort. Gibt es ne Band oder nen Autor, den du dir unbedingt anschauen willst und auf was freust Du dich besonders.
Ich freue mich allgemein auf die Atmosphäre und werde mich treiben lassen. Meine Tochter möchte mit, da bestimmt dann eh nicht der Papa, was angeschaut wird ;-)

Bernd Sonntag

Irrlicht, Koboldblut und die letzte Kriegerkönigin

Christian von Aster

Hennen und Corvus lieferten eine völlig andere, doch genauso spektakuläre Lesung wie am Vortag. Sie stellten mit Humor und Power ihre Einzelromane vor. Susanne Pavlovic entführte das geneigte Publikum wieder in die Welt von Abrantes. Bevor „Der Herr der Ringe“ auf dem Festland Erfolg haben konnte, kursierte er in den Staaten als Raubkopie. Der Skandal führte zu Protesten, vor allem Studenten trugen Schilder mit „Gandalf for president“ über den Campus. Das erzählte Friedhelm Schneidewind und alle jubelten. Er sang drei Lieder aus Mittelerde und begleitete sich auf der Harfe. Tommy Krappweis stellte das Hörbuchskript seines neuesten Ghostsitters vor und lachte sich selbst dabei schlapp. Wir auch. Intelligenter Blödsinn auf hohem Niveau – wie erwartet und trotzdem innovativ.
Als „Shooting Star“ der Fantasyszene wurde Elea Brandt schon bezeichnet – wer sie trifft, lernt eine unaufgeregte, freundliche und souveräne Autorin kennen, die ihr großes Schreibtalent mit präziser Arbeit und einer Menge Knowhow zwischen zwei Buchdeckel bannt. „Ich schreibe keine historischen Romane, auch wenn meine Welt mittelalterlich erscheint“, sagt sie, „aber sorgfältige Recherche finde ich unverzichtbar.“
Brandts Held aus „Unter einem Banner“, der Soldat Reykan, ist dann auch ein durchaus moderner Held. Er setzt sich für seine Untergebenen ein und hat ein feines Gespür für Ungerechtigkeit. Seine Homosexualität ist für Brandt ein Fakt, eine Selbstverständlichkeit, die sie zu keiner Zeit in die typischen Strukturen eines Coming-Out-Romans abdriften lässt.

Trotz Konkurrenzsituation zu Omnia und Qntal reichten die 300 Sitzplätze im Literaturzelt nicht, als die sechs Schattenweber ihr entzückendes Programm vortrugen. Da durch die hohe Luftfeuchtigkeit die Instrumente andauernd gestimmt werden mussten, gewährte Amandara eine Verlängerung. Das quittierte das Publikum mit großem Bravo.

Mit Astrid Rauner heißen wir am heutigen Samstag ein bekanntes Gesicht willkommen. In ihrer Wodan-Saga verschmelzen Geschichte und Phantasie zum Auftakt des abenteuerlichen Samstags. Nils Krebber folgt ihr auf dem Fuße und liest aus einer amüsanten Piratengeschichte von Piraten wider Willen.

Die mehrfache Literaturpreisträgerin Tanja Kinkel, die heute aus ihrem Roman über Walther von der Vogelweide und aus „Manduchai – die letzte Kriegerkönigin“ liest, hat sich den wichtigen Fragen verschiedener Zeiten gestellt. Ob sie mit Karl May durch den magischen Orient reitet, Perry Rhodan in ferne Sternensysteme folgt, die Pharmaindustrie aufs Korn nimmt oder versucht, die Hintergründe des RAF-Terrors aufzudecken, eines ist all ihren Werken immanent: der Ruf nach Menschlichkeit.

Ulf Schiewe begegnen wir heute gleich zweimal. Wir sind stolz darauf, dass er seinen neuesten Roman „Land im Sturm“ bei uns zuallererst persönlich vorstellt. 1000 Jahre deutscher Geschichte, vier Familien, die sich immer wieder begegnen. Das Epos sorgt wahrhaft für schlaflose Nächte. Jede Zeit hat ihre Herausforderungen, jede Familie ihre Schicksale. Der Lübbe-Verlag hat drei wunderschöne Hardcover zur Verlosung zur Verfügung gestellt.
Julia Lange erfand ein neues Element, das Irrlicht, und gewann mit ihm den SERAPH 2017 in der Kategorie "Bestes Debüt". Das war uns Grund genug, sie einzuladen. Die Geschichte ist geheimnisvoll, vielschichtig und ausgezeichnet geschrieben.
Christian von Aster ist ein Autor, der in keine Schublade passt. Warum denn bloß? Das wollte der Mediaval-Bote wissen. Als er 16 Jahre alt war, traf er seinen ersten Kobold im Walde, als er nachts während eines Gewitters Runensteine schrieb. Seine Klassenkameraden feierten zu der Zeit schon wilde Partys. Christian genoss seine koboltische Alternativsozialisation. Er befreundete sich mit dem Gesandten der Kobolde Collodrian, der tragisch der Tollwut unterlag. Vorher verriet er ihm, dass von Aster einen Tropfen Koboldblut in sich trage. Das muss wohl so sein, wo sollte er sonst solche Ideen herhaben? Der Großvater hatte Christian Geschichten erzählt, bis der zwei Jahre alt war. Da erklärte der Knirps, dass er jetzt auch eine Geschichte erzählen wolle und erzählte vom Wolf, der die Fliegen frisst.
Als Schattenversteher, Teufelstransformator, Ehrentroll – der freie Rat der Wald- und Wiesentrolle hat ihn zum Trollbotschafter ernannt - als Schöpfer von Stadtflaschenpost, Lukas der launischen Liebesbrieftaube und anderen Wesen rockt er mit seinem Sprechtheater die großen und kleinen Festivalbühnen des Landes. „Ich erzähle die Geschichte, die erzählt werden will. Leidenschaft heißt mein Schlüssel.“ Dabei vergaß er manchmal, dass er auch schnödes Geld braucht, um seine Miete zu bezahlen. Da schrieb er einfach weiter und siehe da, es funktionierte. Er wird heute und morgen nicht stur aus den Werken im Plan lesen, sondern von Dampfkäfern, Drachen, Helden und Holden erzählen. Der Wilhelm Busch der Neuzeit gibt sich die Ehre.
Sagen Euch die Namen Gudrun Walther und Jürgen Treyz etwas? „Nö“, habe ich geantwortet, bis es mir wie Schuppen von den Augen fiel. Die Musik der Band „Adaro“ hatte ich bewundert und geliebt, sie war damals einzigartig historisch und rockig zugleich. Jürgen war bis zum Schluss dort und „Cara“ kennen ja die meisten von Euch. Die Kritik bejubelt das Duo Walther/Treyz, und wir freuen uns, es Euch im Literaturzelt um halb neun vorstellen zu dürfen: „… mitreißend, anrührend und jedes Mal ein wenig anders.“
Am Sonntag früh um halb eins möchte Elea Brandt Euch das Fürchten lehren, damit Ihr gruslige Träume habt: „Opfermond“.

Amandara

Bandinterview: Pampatut

Pampatut Pampatut

Was wäre ein Best-of des Festivals ohne die 2 Spaßvögel von Pampatut. Mal zu zweit, dann wieder zu dritt konnte man sie schon beim Festival-Mediaval erleben. Und an diesem Wochenende sind sie gleich auf mehreren Bühnen zu erleben. Natürlich immer mit Lachgarantie. Ein guter Grund das Phänomen Pampatut mit einem Interview etwas näher zu beleuchten. Freundlicherweise war dazu Max von Gluchowe genauso spontan, wie man ihn von der Bühne kennt, bereit.
Seit 1996 gibt es nun das Spielmannsduo Pampatut. Das sind schlappe 22 Jahre, eine Zeit die heute die wenigsten Ehen schaffen. Max du hast also in Holger die ideale Ehefrau gefunden, nur mit den Brüsten hapert es. Wie hält man es denn so lange miteinander aus. Noch dazu wo es ja heißt, dass man sich mit Glatzenträgern leichter in die Haare bekommt.
Wir sind tatsächlich wie ein altes Ehepaar, und da wir uns schon länger als die eigenen Partner kennen, wissen wir viele Dinge voneinander, die unsere Partner nicht kennen. Wir teilten viel Leid und viel Freud miteinander. Und an mich Glatzenträger hat Holger sich schon gewöhnt. Als wir uns kennenlernten haben, hatte ich ja noch langes Haar.
Wer von Euch beiden kam eigentlich auf den Namen Pampatut. Soviel ich weiß steht das ja für Trommel (Pampa) und Tut (für alles wo man reinblasen kann). Wer ist denn Pampa und wer ist Tut?
Früher waren wir immer unter „Holger und Max“ gebucht. Dann dachten wir: so geht’s nicht weiter. Wir hatten früher auch immer Dudelsack und Trommel dabei. Irgendwann haben wir dann auf der Suche nach einem Namen alte Schriften durchforstet und stießen auf einen Spielmannszug, aus dem Mittelalter namens Pampatut. Also kein ausgedachter oder aus dem Lateinischen hergeleiteter Name, sondern ein realer Name aus dem Mittelalter. Schließlich sehen wir ja auch so aus und fühlen uns oft wie aus dem Mittelalter.
Ihr 2 seid für mich ja der Stan und Olli der Mittelalterszene und schafft es doch tatsächlich immer wieder das Publikum großartig zu unterhalten und dabei kaum mal ein Lied zu spielen. Wer denkt sich nur immer wieder diesen ganzen Käse aus, der Euch da einfällt und ist in den Köpfen auch noch Platz für was anderes außer Blödsinn.
Bei uns passiert viel spontan. Manchmal, wenn wir uns das merken können, lassen wir es in die nachfolgenden Programme mit einfließen. Es gibt manchmal auch Mist, den man sich nicht ausdenken kann, weil es einfach spontan passiert. Manche Sachen sind aber so Wegbereiter in vielen Liedern, die sich im Laufe der Jahre so entwickelt haben und die wir beibehalten, um auch den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten. Aber glaub mir, wir haben mehr Phantasie als manches Hirn oder manches Ohr vertragen könnte.
Max Du bist ja Sachse, leider wird das auch Dank den Vorfällen von Chemnitzja immer mehr zum Schimpfwort. Der Sachse an sich ist aber ein sehr netter Zeitgenosse, sieht man ja an Dir. Breche doch mal eine Lanze für Deine Landsleute.
Es ist komplizierter als in den Medien dargestellt wird. Jedenfalls sind wir Sachsen nicht alle Nazis. Das von Kraftklub in Chemnitz organisierte Konzert in dieser Woche hat das ja auch deutlich gezeigt. Das auszuführen würde jetzt allerdings jeden Rahmen sprengen.
2018 ist ja wieder Euer Jahr, Feuertanz Festival, dann Wacken und nun das Festival-Mediaval. Da seid ihr ja auch schon lange gute Bekannte. An was erinnert man sich denn in den letzten 10 Jahren am liebsten zurück, wenn man an die Besuche in Selb denkt?
Ich erinnere mich sogar ganz genau an unseren ersten Auftritt beim FM. Da haben wir ja nur einen Auftritt gehabt und das war so genial! Als Blacky uns fragte, konnten wir uns noch gar nichts darunter vorstellen. Festivals kannten wir ja nicht. Wir haben viele Mittelaltermärkte gehabt, aber Festivals waren für uns Neuland. Aber wir haben es nie bereut. Das Besondere ist, dass einem die vielen Leute aus der Organisation und die, die hinter den Kulissen mitarbeiten, mittlerweile ans Herz gewachsen sind. Es ist wie eine große Familie und man trifft viele Kollegen, Freunde und Besucher, die man ewig nicht mehr gesehen hat. Man kann wieder mit vielen Leuten reden, die man sonst Jahre nicht gesprochen hat, weil sie über ganz Deutschland verteilt auftreten, wo wir nie gemeinsam gebucht werden würden.
Ein Sachse ist mit einem Thüringer unterwegs, die sprechen ja bekanntlich eher Hochdeutsch. Das kann man ja von Dir Max wahrlich nicht behaupten. Hat der Holger eigentlich am Anfang ein Wörterbuch gebraucht um deinen sächsischen Ergüssen folgen zu können und wie lebt es sich denn mit diesem markanten Dialekt.
Ja, was soll ich sagen, ich bin halt da wo ich geboren bin. Es stimmt, Holger spricht das sauberste Hochdeutsch. Das Problem haben wir bei Studioarbeiten, dass es mir schwerfällt, manche Sachen einzusingen. Ein Beispiel von unserer ersten CD beim Lied „Feuerwasser“: „Wenn ich in der Kirche bin und in dem Beichtstuhl sitze“. Das „Beichtstuhl“ ist für einen Sachsen sehr, sehr schwer. Aber die Vielfalt in Deutschland finde ich auch sehr schön. Jede Region hat ihren Dialekt und man kann sich ein bisschen von einander unterscheiden, obwohl wir im Herzen alle Menschen sind. Aber leider sind wir nach der Wende als Sachsen so ein wenig belächelt worden. Viele sagen, wir haben die Ostfriesen mit dem lächerlichsten Dialekt in der Republik abgelöst. Ich kann damit gut leben.
Wenn man Max von Gluchowe heisst dann muss man einfach in Glauchau Du bist dann irgendwann auf die Idee gekommen, du könntest dich mal Richtung Polen verändern. Was war denn das für Schnapsidee? Inzwischen machst Du ja wieder Glauchauunsicher oder?
Ja ich bin wieder zurückgezogen. Ich bin nun mal ein Glauchauer. Und einen alten Baum verpflanzt man nicht. Aber ich bin auch gern gelegentlich noch in Bautzen und pendle hin und her. Aber Glauchau ist nun mal meine Heimat.
Max Du bekommst ja auf Facebook immer so nette Freundschaftsanfragen von heißen Schnitten wie z.B. von Jamall, die da schreibt ich habe große Brüste und eine gute … Es heißt ja immer, wenn Männer Humor haben macht es sie besonders sexy. Du scheinst ja die Frauen magisch anzuziehen. Wirst du auch im realen Spielmannsleben so bedrängt?
Ja das ist eine Sauerei. Ich dachte, wenn ich schon solche Anfragen bekomme, dann bin ich wenigstens der Einzige. Aber die schicken das ja immer gleich an so viele Leute. Da bin ich schon ein bisschen geknickt. Drum muss ich mich dann immer mit Holger zurückziehen und nach den Auftritten meinen Absacker trinken, der mittlerweile traditionell ist.
Der Spruch „Warum nach den Sinn des Lebens suchen, der Blödsinn ist doch viel lustiger“ könnte von Euch sein. Es gibt aber sicher auch den nachdenklichen ernsten Holger und Max, Wann vergeht Euch das Lachen?
Hass. Wenn Respekt durch Hass ersetzt wird. In der heutigen Zeit wird die Meinung des Anderen nicht mehr respektiert, sondern es regiert der Hass. Man merkt es besonders in den sozialen Medien, wo alles anonymer ist, wo jeder alles schreiben kann, ohne Konsequenzen. Die meisten dummen Sprüche werden im Netz, z.B. bei Facebook, verteilt. Derjenige, der das schreibt, muss den Anderen nicht mal ins Gesicht schauen, sondern kann in seiner kleinen Stube sitzen, vor seinem Rechner, mit seiner Chipstüte und kann austeilen ohne Auswirkungen befürchten zu müssen. Und das ist das, wovor man Angst hat. Respektlosigkeit und Hass.
Du bist ja bekennender Vegetarier. Warum eigentlich? Wie kommst Du denn damit zurecht und hat man schon versucht Dich zu bekehren.
Ich bin Veganer! Es ist einfach so passiert und bis jetzt vermisse ich nichts. Holger und ich teilen uns das Essen. Er bekommt das Fleisch und ich die Beilagen. Das ist das Gute dran. Holger ist der Schinken-Gourmet und ich der Tofubeißer. Wir haben schon tolle Sachen in Restaurants erlebt, worüber wir im Nachhinein lachen können. Aber als wir vor Ort waren, war es nicht so lustig. Holger sagt ja immer, wenn ich mit ihm wo essen bin, ich sei peinlich.
Aus Pampatut ist ja inzwischen immer öfters Pampatuttut bzw Pampatuttutpampa geworden, Sprich, man kann Euch zu Dritt und inzwischen sogar zu viert erleben. Wollt Ihr nun Abba Konkurrenz machen, die ja ein Comeback angekündigt haben, oder was steckt denn da dahinter?
Die richtige Fortführung von Pampatut wäre Pampatutti. Mit Till und Timmy. Till ist nicht nur ein Spross Holgers Lenden, also sein Sohn, sondern spielt auch hervorragend Mandoline und ist ein fantastischer Musiker. Bei uns spielt er auch die Bassklarinette, die schöne warme Töne erzeugt. Wir nehmen ja nur das Beste vom Besten und so haben wir seit vielen Jahren immer mal Gelegenheit, uns den Timmy zu angeln. Timmy Timmermann, der früher schon in vielen Bands mitgespielt hat. Für uns einer der besten Schlagzeuger, der mit uns arbeiten kann, denn jeder weiß ja, wir sind sehr chaotisch auf der Bühne und unterbrechen fünftausendmal. Da braucht man jemanden mit viel Geduld und Nerven und viele Therapiestunden im Anschluss.

Bernd Sonntag

Review Euzen Konzert: „Eine Nacht in Träumen aus Licht und Musik“

Euzen Euzen

Ein kalter regnerischer Tag brach an. Es war Freitag der 07. September 2018 und die musikhungrige Meute kroch aus ihren Zelten, stemmte sich mit allem Willen gegen die Regenwolken um sie zu vertreiben und den zweiten Tag des Festival-Mediavals zu beginnen.
Ich könnte jetzt hier alle Erlebnisse, Konzerte, Gaukler, Lager, Stände, Workshops und noch vieles mehr beschreiben und erzählen aber die Redaktion wollte nur einen Artikel und ich darf auch keine gefühlten 500 Seiten schreiben, die ich bräuchte um alles in Worte zu fassen.
Also springen wir jetzt über einen ereignisreichen Tag einfach hinweg und kommen tief in der Nacht an, bei einem weltweit einmaligen Konzert für dieses Jahr. Wer diese Band in 2018 sehen wollte hatte nur eine einzige Chance.
Relativ pünktlich 0:15 ertönte ein lauter, elektronischer Ton. Die Burgbühne richtete 4 zusätzliche hell leuchtende Strahler hinter den Instrumenten in Richtung Publikum. STILLE. Erneut ein solcher Ton. STILLE. Wieder Musik. Christopher Juul hatte begonnen. Als Eröffnung erklang „The Stage“. Nach und nach betraten weitere Musiker die Bühne und schließlich erschien Maria Franz. Euzen war komplett.
Es war tief in der Nacht doch von Ruhe, Schlaf oder Entspannung konnte keine Rede sein. Die Gäste standen bis weit hinter den Getränkeständen. Jubelnd, pfeifend und mitfiebernd waren alle dabei und als Marias melodiöse Stimme erklang wurden sämtliche Energiereserven schlagartig aktiviert.
Dieses Konzert war nicht einfach nur Musik und ein wenig Licht. Wir reden hier von einem Gesamtkonzept. Die zusätzlichen mannshohen Strahler mit ihren unterschiedlichsten Lichteffekten gaben jedem einzelnen Ton, egal ob Stimme, Instrument oder Elektronik, eine eigene Untermalung. Man wurde in eine musikalische Welt entführt die seines Gleichen sucht. Selbst die tiefste Schwärze zu Beginn von „Phobia“ trug dazu bei. Euzen schaffte es also auch mit dem Fehlen von Tönen und Licht Musik zu erzeugen. Als eine Kraft spielten und sangen sie sich selber in eine regelrechte Trance und zogen das Publikum mit in Ihre Träume.
Eine Stunde lang war der Goldberg erfüllt von den Gedanken und Fantasien. Wie bei vielen Konzerten und anderen schönen Dingen war es viel zu schnell vorbei. Die Erinnerung betrog einen förmlich. Man hatte solch fantastischen Werke wie „Dwelling“, „Mind“ und „Judged by“ gehört aber die Zeit von 60 Minuten hätten gefühlt auch 60 Sekunden sein können. Oder 60 Stunden?
So langsam also kehrte bei Allen das Zeitgefühl zurück und die noch träumende Menschenmenge begab sich zurück an ihre Feuer, Zelte oder Betten. Mit oder ohne Nachttrunk konnte sich nun jeder in seinen Träumen von diesen aufheizenden Emotionen gedanklich noch einmal verführen lassen. Der zweite Tag des Festival-Mediavals war musikalisch zu Ende und doch ist es nur ein Anfang. Der dritte Tag kann beginnen….

Da Isch | German Gothic Radio

Comic

Crew-Comic

Meanwhile Backstage... während die Menge vor der Bühne tobt, legt die Crew und Chefchen erstrecht los.

Hanna Fuchs